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Sophie und Hans Scholl
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Sophie Scholl |
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Sophie Scholl wurde am 9. Mai 1921 in Forchtenberg
geboren. 1932 zog sie nach Ulm und besuchte dort die
Mädchenoberrealschule. Wie andere Mädchen tritt sie mit zwölf der
Hitlerjugend bei.
Aus anfänglicher Begeisterung wird nach und nach Kritik. Die Verhaftung
ihrer Brüder prägt sich ein.
Im Frühjahr 1940 besteht sie ihr Abitur.
Sie macht ein Kindergärtnerinnen-Seminar, um dem Reichsdienst zu
entgehen, was ihr nicht gelingt.
Im Mai 1942 schreibt sie sich an der
Universität München für Biologie und Philosophie ein. Ihr Bruder Hans,
der dort Medizin studiert, macht sie mit seinen Freunden bekannt.
Im
Frühsommer 1942 beteiligt sich Sophie, ohne Einschränkungen, an der
Herstellung und Verteilung der Flugblätter der "Weißen Rose".
Am 18. Februar 1943 wird sie bei der Verteilung neuer Flugblätter in der
Universität verhaftet.
Am 22. Februar wird sie zum Tode verurteilt und noch am selben Tag
hingerichtet. |
Hans Scholl wurde am 22. September 1918 in Ingersheim bei Crailsheim
geboren.1919 siedelte die Familie nach Forchtenberg
über. 1925 tritt Hans in die Grundschule ein. 1928 Aufnahme in die
Realschule Künzelsau. 1932 Umzug der Familie nach Ulm.
1933 wird Hans
Mitglied der Hitlerjugend, angezogen durch deren scheinbar hohen Ziele.
Aber enttäuscht von der Wirklichkeit des Nationalsozialismus sucht er
Kontakt zu Mitgliedern einer inzwischen verbotenen Jugendbewegung mit
kulturellen und sozialen Ambitionen. 1937 wird Hans wegen
verbotener Tätigkeit zusammen mit in Ulm
angeschlossenen Freunden verhaftet.
Im März
1937 macht er sein Abitur. Im Frühjahr 1939 beginnt er sein
Medizinstudium. Von Juli bis Oktober 1942 wird er mit seinen Freunden Schmorell und Graf zum Sanitätsdienst abgestellt.
Im Frühsommer 1942 entstanden die ersten Flugblätter der "Weißen Rose". Am
18. Februar 1943 wird Hans zusammen mit Sophie in der Münchener Universität
bei einer Flugblattaktion verhaftet.
Am 22. Februar 1943 wird er vom Volksgerichtshof unter Roland Freisler zum
Tode verurteilt und hingerichtet. |
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